
Unser Statement in der Broschüre zum Bürgerentscheid ist ein klares NEIN zum Standort des Windrades WE 19, da wir SCHADEN-NUTZEN in hohem Maße einseitig belastet sehen. Monatelange Recherchen und Informationsquellen haben uns am Ende zu dieser Aussage gebracht. Es war keine spontane Entscheidung, sondern hier ganz klar ein NEIN zu DIESEM WINDRAD an DIESER STELLE. Auf die anderen Windräder haben wir keinen direkten Einfluss. Umso wichtiger ist es dort Einfluss zu nehmen, wo wir es können und unsere Rechte liegen.
Generell gibt es verschiedene regenerative Möglichkeiten der Stromgewinnung, die an unterschiedlichen Orten Sinn machen. Wir wehren uns gegen eine einseitige politische Lösungsumsetzung, die mit ihrem vermeintlichen Nutzen auf der anderen Seite einen riesigen Schaden verursacht. Windkraft im Offenland mag mit all seinen Vorzügen 1 von möglichen Lösungen sein. Aber in Waldgebieten zerstört der Einschlag wertvolle Flora und Fauna und zerstört das direkte Kleinklima, was in immer mehr Studien belegt wird, je länger Windräder im Einsatz sind und auf Erfahrungswerte zurückgegriffen werden kann. So wird beobachtet, dass die Wasserdurchlässigkeit rund um die Anlagen sowie die Temperaturen und kühlende "Luft", die im Wald produziert wird, auch im weiteren Umkreis der direkten "Einschlagsquadratmetern" negativ belastet wird. Das heisst, Waldboden wird verdichtet, die dort lebenden Lebewesen sind zerstört, der Waldboden kann nicht regeneriert werden. Das verbleibende Areal wird ebenfalls massiv ökologisch geschädigt. Wir haben hier in unseren Regionen sowieso die Situation, dass wir unseren gesundheitlichen und ökologischen Mehrwert aus unseren Waldgrundstücken sehr pflegen und behüten müssen. Eine weitere Belastung durch Stellung von Windkraftanlagen ist ein Wahnsinn. Wir werden auch finanziell keine Pachten erwarten können, wie es anfänglich beim Einstieg in das Thema noch im Raum stand. Wir sind darüberhinaus unbedingt interessiert und sehen die Verantwortung darin, unabhängig und Vorort für HEIMSHEIM Strom zu produzieren, nicht nur für ein Netz, das in erster Linie eine Papierfabrik günstig im Schwarzwald beliefert, wo die Windräder für besagtes Unternehmen vor der Haustüre abgelehnt wurden. Unsere Lösung für Heimsheim liegt in der Photovoltaikanlage, die noch im Interessenbekundungsverfahren ist, also noch 1 Schritt hinter der Windkraftanlage, dafür aber sehr schnell und mit Direktversorgung für Heimsheim umzusetzen wäre. Entlang der Autobahn wäre der ökologische Aspekt unbedenklich. Man würde unserer ökologischer Verantwortung in unserem Lebensraum rund um Heimsheim sowie der Stromerzeugung durch regenerative Energie gleichermaßen nachkommen. Dies ist vor allem für zukünftige Generationen eine große Bedeutung, die auf unsere Wertschätzung aller Betrachtungsfelder angewiesen sind.
Leider ist das Vertrauen in die behördlichen Kontrollen oft Grundlage von Statements und Inkaufnahmen von ökologischen Einschlägen. An unserem Standort ist eine große Besonderheit: Ein sehr artenreiches und außergewöhnliches Amphibienvorkommen in diesem Areal (neben noch weiterer sehr breiter anderer Vorkommen verschiedener Arten) macht die Sensibilität noch wichtiger.
Jede auf dem Papier befindlichen Maßnahmen, die gutgemeint durchgeführt werden sollen, lassen aber in der Realität keine Erfolge versprechen, es gibt keinen nachweislichen Erfolg von Amphibienumleitungen, wo diese Maßnahmen greifen konnten. Natur lässt sich eben nur bedingt "umpolen". Die Arten, die hier mit dem Start des Baggers ausgerottet werden, sind verloren, Tausende Kreaturen würden dem zum Opfer fallen. Aussagen, dass dieser Wald keinen "Wert" hat, ist sicher forstwirtschaftlich betrachtet, wo die wirtschaftliche Sicht nach den zu verkaufenden Festmetern von Holz nach Einschlägen zugrunde liegt. Der "ökologische" Wert dieses Waldstückes ist aber dafür außergewöhnlich hoch und sollte uns in seiner ganzen Bedeutung bewusst sein. Wir sind ein Teil von Lebewesen, eben nur ein Teil des großen Ganzen. Wir sehen den Sinn nach Lösungen in einer ganzheitlichen Betrachtung und Wertung, da wir nur im Gleichgewicht eine Aussicht auf eine Klimaverbesserung haben werden. Wenn wir mit ein paar Zehntausend Euro Pachtversprechen auf der anderen Seite wertvollen Einfluss auf unsere Lebensqualität vernichten, sehen wir an dieser Stelle für diese Anlage WE 19 keinen Mehrwert.
Uns ist es wichtig, dass Sie alle Informationen für sich bewerten, sich grundsätzlich ein Bild machen, sich nicht für eine Seite entscheiden, nur weil Sie vielleicht in Ihrer Freizeit nicht täglich in diesem Wald spazierengehen oder gut gemeint hier bildlich gesprochen "eine Kröte schlucken wollen". Die Bedeutung unseres Waldes ist bei weitem mehr.
Sie entscheiden! Das Ergebnis am kommenden Sonntag ist eine demokratische Grundlage, mit der wir dann alle zurechtkommen müssen. Nutzen Sie Ihre Stimme.
Ihre Vertreter der Fraktionen Bürger für Heimsheim und Frauen für Heimsheim

Die Fraktion BfH und FfH nimmt eine klare Haltung ein: als vertretende Gemeinderäte ist unsere oberste Priorität, sich für eine aufwertende Lebensqualität einer breiten Bürgerschaft einzusetzen. Hierzu sehen wir Aspekte des täglichen Lebens mit all seinen Inhalten , aber auch im Besonderen der Freizeit (Sport und Kultur) und des ökologischen Umfeldes, welches maßgeblich zu unser aller Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt. Aus diesem Blickwinkel sehen wir auch die Thematiken, die im Gemeinderat auf der Tagesordnung stehen sowie die Möglichkeiten, die wir konstruktiv im Sinne eines Lebens in Heimsheim umsetzen können. Mit einer fachlich gut besetzten Verwaltung sind wir in Heimsheim sehr gut aufgestellt, gibt es doch einige Kommunen, die händeringend qualifiziertes Fachpersonal suchen. Die Gegebenheiten und Bedingungen in einer öffentlichen Verwaltung haben sich in den letzten Jahrzehnten unglaublich verändert. Alleine Themen wie "Kinderbetreuung", "Datenschutz", "Personalbearbeitung", "bürokratische Abläufe" oder "Digitalisierung" haben sich derartig ausgedehnt und in sehr komplexe Richtungen entwickelt. Dies fordert in der Praxis besonderes Wissen, verwaltungstechnische Fachkompetenz und oft schnelles Handeln, um die vorgeschriebenen zeitlichen Rahmenbedingungen nicht noch weiter auszudehnen, die am Ende für ein positives Zielergebnis (das dann vom Bürger entsprechend wahrgenommen wird) von Nachteil sind.
Auf dieser Basis muss man den Sachstand festhalten, dass natürlich auch die Hauptsatzung der Stadt Heimsheim eventuellen Anpassungen auf den aktuellen Stand unterliegt. Hier ist bisher eine Mitbestimmung des Gemeinderats bei der Kandidatenvorstellung und -einstellung von Personal ab TVÖD 6 geregelt. Darunter kann der Bürgermeister und seine Verwaltung eigenständig auswählen. Aus besagter Entwicklung ist in der Realität Stand heute analog ein TVÖD 8 geworden, da sich Personalgruppen weiterentwickelt haben und auch in Zukunft nicht rückwärts gehen. Alleine in der freien Wirtschaft sehen wir täglich die Bedarfe und Forderungen von Arbeitnehmern, die Löhne und Gehälter anzupassen, was parallel im öffentlichen Dienst über die Jahre auch passiert, wenn auch wesentlich langsamer. Das heisst übersetzt, dass die Eingruppierungen der einzelnen Personalien gemäß Vergütungshöhe und Stellenbewertungen zeitgemäß steigen und sie deshalb in höheren Gruppierungen (TVÖDs) zu suchen sind.
Aus dieser Erkenntnis brachte die Verwaltungsleitung, unser Bürgermeister, die Anpassung dieser Regelung von TVÖD 6 auf TVÖD 8 in der Hauptsatzung zur Abstimmung auf die Tagesordnung. Dies erhielt von den Gemeinderatskollegen der anderen Fraktionen eine Absage mit zusätzlichem Antrag und Beschluss auf Abwertung auf TVÖD 4.
Was bedeutet das ? Anstatt einer zeitgemäßen Anpassung soll die Beteiligung des Gremiums des Gemeinderats weiter ausgedehnt werden. Dies unterstützen wir Vertreter der BfH und FfH nicht. Aus unserer Sicht ist der gesetzlich vorgesehene jährliche Beschluss des kommunalen Haushaltes inklusive dem Beschluss über den dazugehörigen Stellenplan der richtige Ort der Mitbestimmung . Die jeweilige Umsetzung der personellen Besetzung sehen wir pragmatisch in der Verwaltung, die mit all ihren fachlichen Kompetenzen Grundlage für eine sachgerechte Behandlung von personellen Daten und Eignung für die jeweilige Stelle sein sollte. Es haben sich viele Parameter gegenüber der Basis geändert, aufgrund der noch vor 20 Jahren im Gemeinderat entschieden wurde. Allein die Thematiken von Datenschutz und Personalfachwissen sind in seiner Komplexität "explodiert" und erwarten heute eine ganz andere Voraussetzung einer gesetzlich einwandfreien Bearbeitung und dabei gleichzeitig wettbewerbsorientiert zu bleiben. Für Außenstehende ein kleines Beispiel: eine Nachfrage nach dem Wohnort eines Kandidaten ist heute nicht mehr relevant und kann innerhalb eines Vorstellungsgespräches bereits als entsprechend "unfair" und "diskriminierend" interpretiert werden, da es bezüglich einer fachlichen Eignung für eine Stelle nicht von Bedeutung ist. Eine Vorstellung vor einem ganzen Gremium ist bei einigen Kandidaten abschreckend und im Zuge der Personalengpässe auch eher ungünstig. Dies ist keine Wertung, sondern eine einfache Feststellung, mit der wir leben müssen. Dazu kommen die bürokratischen Abläufe (Einladungen an alle Gemeinderatsmitglieder, sachgerechte komplizierte Vorgaben von Personaldaten als Grundlage zu Entscheidungen) und die dadurch gebundenen Ressourcen auf dem Rathaus sowie der Entscheidung am Ende, WER denn am besten in die zu suchende Stelle passt.
All das sind Abläufe, die auch unter " Geschäfte einer laufenden Verwaltung" gesehen werden können. Dies ist die Einschätzung und Wahrnehmung unseres Bürgermeisters. Hier treffen nun 2 Sichtweisen aufeinander, das heisst aber auch 2er "Organe" (Gemeinderat und Bürgermeister/Verwaltung einer Kommune).
Wenn nun ein Bürgermeister seine ihm gesetzlich zugewiesenen Kompetenzen beschnitten sieht und eine reibungslose und bestmögliche Erfüllung seiner Aufgaben gefährdet sieht - bezogen auf das Wohl seiner ihm anvertrauten Kommune-, ist er VERPFLICHTET, Widerspruch zu erheben. In unserem Fall ist die kommunale Rechtsaufsicht nicht zwingend zuständig, auch wenn das immer wieder im Raum steht. (nachzulesen in der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg, §§ 43 und 44, die eine Beschneidung des Organs des Bürgermeisters diesen zu einem direkten Widerspruch verpflichtet. Organstreitigkeiten werden "rechtlich" vor dem Verwaltungsgericht ausgetragen, soweit nicht explizit geregelt oder einer "Grauzone" unterliegt). Eine Kommunalaufsicht kann einschätzen, Stellung nehmen, aber in letzter Instanz nicht rechtlich verbindlich anweisen. Somit ist der Klageweg in unserem Fall unumgänglich, wenn an der Ausgangsposition nichts verändert wird.
Dass eine Vertretung vor dem Gericht immer mit Kosten und unumgänglicher Personalbindung verbunden ist, damit leider auch die mannigfaltigen interessanten anderen Themen einer Kommune in den Hintergrund gedrängt werden, muss man sicherlich nicht weiter erläutern.
Wir stehen für eine moderne und zukunftsorientierte Organisation, die möglichst viele konstruktive Möglichkeiten bietet, viele anfangs genannte sachliche Themen behandelt und bürokratische Abläufe möglichst schlank und kompetenzorientiert abwickeln lässt. Einen Mehrwert für die Bevölkerung und Entwicklung der Stadt Heimsheim durch die aktuelle mehrheitliche Sichtweise betreff der Zuständigkeiten im Gemeinderat sehen wir nicht. Wir würden die dafür eingesetzten Steuergelder gerne an anderer Stelle positionieren und einsetzen wollen.

Dazu kann nur gesagt werden: Die Öffnungszeiten eines Rathauses KANN ein Gemeinderat nicht beeinflussen, deshalb obliegt es uns nicht, hier ein Versprechen zu äußern, welches wir nicht halten können und zu entscheiden haben; dies ist Aufgabe der Verwaltung, wie das Personal die ihr zuständige Arbeit und Bügerservice mit ihren Möglichkeiten und personellem Einsatz umsetzen kann. Die Öffnungszeiten einer Verwaltung sind Aufgabe der laufenden Verwaltung und stehen nicht im Zuständigkeitsbereich eines Gemeinderats;

Gerne unterstützen wir alle möglichen Rahmenbedingungen, die einer Zuverlässigkeit und Aufstockung der Betreuungsplätze dienen, vor allem durch Aufstockung personeller Stellen in der Verwaltung, Erzieher-innen, Förderung privater Träger....
All das funktioniert aber nur, wenn es diese Menschen auch gibt, die diese Jobs ergreifen und gleichzeitig in Heimsheim entsprechende Stellen zur Verfügung stehen, die verabschiedet werden müssen und im Haushalt getragen werden. Dazu kommt auch hier:
Wir können ehrlicherweise keine Zuverlässigkeit bewerben und versprechen, denn auch das ist die Eltern belogen. Wenn heute eine Anzahl x Erzieherinnen krank wird, diese nicht ersetzt werden können, dann lässt die Gesetzeslage einen Betrieb nicht zu. Diese Problematik gehört im Land und Bund diskutiert. Auch die vermeintliche Rechtssicherheit und Anspruch auf Betreuung wird in der Bundesregierung beschlossen, ohne zu beachten, ob es in der Kommune überhaupt umgesetzt werden kann. Also gilt auch hier: man verspricht nicht irgendwas, was man nicht halten kann. Das ist unfair und bringt den betroffenen Eltern leider keine Erleichterung.
Wir werben dafür, alles mögliche zu unterstützen, was für die Kommune die Situation verbessert. Das versprechen und halten wir !!!!

Wir wissen um die Schwierigkeit der Termine oder das Finden eines Hausarztes. Hier gibt es einige Punkte zu bedenken: In der Stadtkernplanung sind immer Möglichkeiten für Arztpraxen mit beachtet. Aber die Ärztekammer sieht in ihrer Abdeckung der Gebiete in unserem Städtle keinen Handlungsbedarf, da wir gegenüber anderen Regionen wohl medizinisch "gut versorgt" sind. Deshalb ist eine Niederlassung eines Allgemeinmediziners erstens nicht so einfach, wenn es denn auch hier überhaupt Potential von selbstständig arbeitenden Ärzten gibt, die in Heimsheim zusätzlich arbeiten können und wollen. Auch Fachärzte sind herzlich willkommen, aber wenn die Kommune nicht eine Praxis kostenlos zur Verfügung stellen kann, vielleicht noch sonstige Angebote machen kann, die aber unser Haushalt überhaupt nicht tragen KANN, ist auch hier ein Versprechen, dass man dafür sorgt, dass morgen der Ärztemangel in Heimsheim beendet werden kann und irgendein besonderes Versprechen auf einen Einfluss, der nicht bereits schon am Laufen ist und Bemühungen, die sowieso schon im Gange sind, NICHT SERIÖS.
Wenn Ärzte in Heimsheim Interesse zeigen, sind sicherlich alle Fraktionen gleichermaßen daran interessiert, die Möglichkeiten auszuschöpfen, die sich dann ergeben.
AKTUELLER STAND, BRANDNEU:
Ab 01.08.24 wird eine neurologische Praxis in den Räumen von der ehemaligen Praxis Dr. Hägele eröffnen. Somit ist zumindest ein weiterer Facharzt im Ort gewonnen worden!!!

Das ist uns auch aufgefallen. Fakten sind: Die pestizidfreie Kommune, Katzenschutzverordnung, etc pp und alle Bemühungen in diese Richtung sind von unserem Altstadtrat Häcker ausgearbeitet und per Antrag ausformuliert worden. Es ging mit knapper Mehrheit durch. Interessant, dass zum Thema Umwelt, Tierwohl, Insektenschutz und Artenvielfalt ein Großteil derer, die jetzt explizit dafür werben, die letzten 5 Jahre leider alle Bemühungen hier im Gemeinderat abgelehnt haben. Es freut uns sehr, dass die Thematiken breit aufgegriffen werden, da unsere Arbeit hier wohl doch als wichtig, stimmenrelevant und als "Wertschätzung" durch die Heimsheimer Bürger erkannt werden.

Wir sind große Unterstützer und Freunde der regionalen Landwirtschaft. Wir stehen für das Tierwohl, keine Monokulturen und wünschen uns eine Wertschätzung von Grund und Boden. Dies heißt auch, dass wir eine "essbare" regionale Landwirtschaft sehr unterstützen. Wir haben in Coronazeiten alle gesehen, wie eine Unabhängigkeit plötzlich zum Thema werden kann. Dies setzt aber voraus, dass man sich auch auf diese Absichten einstellen muss. Grundsätzlich müssen wir auf unser Wasser und die Nitratbelastung achten, deshalb würden wir natürlich eine landwirtschaftliche Nutzung, auch nicht-städtischer Böden, sehr begrüßen. Auch das Mähverhalten ist uns sehr am Herzen. Noch immer werden zu Setzzeiten Rehkitze umgemäht, durch zu frühes Mähen und Überdüngung leider die Artenvielfalt stark ausgebremst. Es wäre wirklich ein großer Schritt, wenn hier alle an einem Strang ziehen könnten, um den Lippenbekenntnissen, dass wir unsere schöne und einzigartige Heckengäu-Kulisse mit all ihren Facetten erhalten wollen, Fakten und Handeln folgen lassen würden. Wir schätzen ausdrücklich die frei stehenden Kühe und Rinder, verantwortungsvolles und nachhaltiges Bearbeiten von Grund und Boden unter Beachtung von Wasser und vielfältiger regionaler Anpassung. Wir ziehen den Hut vor jedem Landwirt, der nach diesen Grundsätzen arbeitet.

Leider dauern Entwicklungsprozesse über Jahre, selbst wenn hinter den Kulissen schon jahrelange Arbeit getan wurde, bis zur Umsetzung ist es eben ein sehr langer Weg. So fängt das mit Gewinn von Eigentum, Planung, Gemeinderat, Verwaltungswege, die beschritten werden müssen, dann Umsetzung, Genehmigungen, Ausschreibungen..........
Vor allem Großprojekte, die es in Heimsheim alles sind, wie Marktplatz, Schlosshof, Stadthaus, alles millionenschwere Großprojekte, die Zeit brauchen und für den Bürger noch lange nicht zugänglich sein werden. Wenn der Bagger rollt, dann erst einmal Großbaustellen.
Unsere Vorgehensweise bei der BfH wäre eine Mischung von kurzfristigen und langfristigen Projekten. Es gibt viel Potential, welches Heimsheim hätte, kleine Grünflächen gestalten, Möglichkeiten zum Verweilen schaffen für ALLE Altersklassen, auch für Menschen, die keinen Garten haben und vielleicht nur mal verschnaufen wollen, ein kleines Gespräch führen wollen, sich am Abend zusammensetzen wollen......
Wir haben städtische Möglichkeiten, die mit wenig Aufwand und relativ schnell umgesetzt werden könnten. Wenn wir nach Zavelstein blicken zum Beispiel, kann man wunderbare Möglichkeiten der permanenten Sichtbarkeit von Zeitzeugen wie Viehwaage, alter Schmiede, etc sehen. Wir hätten auch in Heimsheim all diese Möglichkeiten. Aber der Gemeinderat trägt all das im Moment mit ihren Vertretern nicht mit,
Sie haben die Wahl am 09.Juni 2024, ob ehrliche Arbeit seit Jahren mit Zielsetzung für eine breite Bevölkerungsschicht umgesetzt werden darf und Ideen konstruktiv und nicht ausgebremst eine schnellere sichtbare und für alle aufgewertete Ortsmitte an kleinen Inseln entstehen lässt.
Unsere Bemühungen per Antrag der BfH, eine kleine Grünfläche mit Bank, Platz zum Verweilen und sichtbarem Erleben eines alten Stücks der Stadtmauer im Dörfle hinter der Scheune zu schaffen mit wenig finanziellem Aufwand, für jeden zugänglich, auch für die umliegenden Bewohner ein absoluter Mehrwert, wurde von allen Fraktionen, die doch so intensiv für Ortsbegrünung und Ortskern und einer bürgernahen Ortskernentwicklung werben, ABGELEHNT !!!
Sehr schade. Es ist sehr traurig, dass viele nicht verstanden haben, worum es geht. Es geht nicht um Macht, es geht um die Sache. Und konstruktive, bürgernahe, gemeinsame Überlegungen für alle scheinen in diesen Zeiten völlig vergessen zu werden. Dass viele Bürger die Fertigstellung des ersten Großprojekts gar nicht mehr erleben können oder manche schon wieder weggezogen sind, weil sie entweder keinen Wohnraum bekommen haben, oder beruflich/ausbildungstechnisch nicht mehr da sind und wohl kein Stimmrecht auf kleine Veränderungen für alle zu haben scheinen, ist auch sehr traurig. Unser Verständnis ist es, Kommunalpolitik für alle zu machen. Mit den großen, aber auch den kleinen Schritten.
Auch die mit Kindern sind die, die Morgen Jugendliche zuhause haben. Und nicht jeder Senior ist nicht mehr beweglich!!Gerne sucht der ein oder andere mal ein Plätzchen zum Verweilen. Und nicht jeder hat seinen grünen Platz zum Raussitzen an seinem Wohnort. Warum werden all diese Menschen einfach unter den Tisch gekehrt? Ganz zu schweigen von unseren heißer werdenden Sommern, gerade in betonierten Ortsteilen ein Problem für die Menschen. Gerade deshalb darf man nicht vergessen, Vorkehrungen zu treffen und gute Ideen anzupacken. Es ist nicht damit gedient, sich nur auf geschotterten Stellflächen auszuruhen. Das bringt keinen Mehrwert, außer Parkplätze.

Es könnte daran liegen, dass Parteien und Freien Wählern, also "eingetragenen Parteien und Organisationen" entsprechende Gelder laut "Parteiengesetz" zur Verfügung stehen, für die Unabhängigen Wähler soll hier vorort ein Sponsor die Kosten übernehmen und der Rest seine Werbung, Anzeigen, Homepage, Domäne der Homepage komplett über die dazugehörigen Personen der Liste privat finanziert. Das ist aber nur ein möglicher Gesichtspunkt.
Wir stehen für Nachhaltigkeit, sensiblen Blick in die Zukunft und allem, was in Tun und Zielen dazu beiträgt. Das heisst, wir können nicht einerseits für einen sensiblen Umgang mit den Grünflächen werben, um dann in der intensivsten Zeit von brütenden und ernährenden Vögeln, blühenden Obstbäumen und sonstiger zu bestäubender Flora freistehende Wiesen unnötigerweise zu mähen, um dafür Wahlplakate zu stellen, das passt für uns nicht zusammen. Außerdem muss alles Wahlmaterial ab 10. Juni wieder entsorgt werden. Auch das hat mit nachhaltigem Umgang von Ressourcen unserer Meinung nach nichts zu tun.
Wir bauen darauf, dass Sie als Wählerinnen und Wähler unsere Arbeit wertschätzen und uns unterstützen. Sie haben von uns während der gesamten Wahlperiode von 5 Jahren gehört, wir haben durchgängig konstruktiv gearbeitet, mit dem Ziel, Ideen und Möglichkeiten für's Städtle umzusetzen. Die Ergebnisse und unterschiedlichen Haltungen, sowie die Übereinstimmung von Werbeaussagen und der Realität, darüber können Sie sich informieren oder konnten es bereits erkennen. Deshalb bitten wir Sie, gehen Sie wählen, unterstützen Sie uns, wir wollen nach vorne, nicht blockieren, wollen unsere Mittel für ALLE einsetzen, in großen aber auch KLEINEN Schritten für Heimsheim Veränderung und Mehrwert sichtbar machen.
Dazu braucht es gleichgesinnte und willige Vertreter, die gemeinsam etwas umsetzen wollen, angepasst an Möglichkeiten. Menschen, die bereit sind, über ihre persönlichen Interessen hinaus FÜR das ALLGEMEINWOHL und mit UNABHÄNGIGKEIT diesen Platz einzunehmen. Wir Bürger für Heimsheim waren immer ehrlich zu Ihnen, werden auch unserer Linie treu bleiben, deshalb gibt es wie in den vergangen Jahren die Information, die Sie brauchen mit einem Flyer, dieser Homepage, Plakaten in Maßen, Informationen im Blättle und unseren Gesprächsangeboten. Sie dürfen uns jederzeit kontaktieren, wir aber wollen Sie nicht bedrängen und freuen uns über Ihre Stimme.

Fotos sprechen mehr als tausend Worte. Unser abgelehnter Versuch, einen kleinen Ort zum Verschnaufen an einem geschichtsträchtigen Ort zu schaffen, für jedermann zu genießen, das wäre eben unser kleiner grüner Fleck mit Sitzmöglichkeit gewesen. Es könnte so aussehen:
Ein weiteres kleines Projekt für alle könnte die transparente "Viehwaage" sein. Angelehnt an umgesetzte Vorbilder (in Zavelstein) könnte das wie folgt aussehen.
Ein Beleben im Ort, welches auch große millionenschwere Bauprojekte lange dauert, könnte in der Zwischenzeit mit einer "kioskartigen" Aufenthaltsmöglichkeit im Stadtkern auf dem Schotterplatz angeboten werden. In den Mittagspausen und Feierabendzeiten werden doch viele Angebote unserer Serviceleister angenommen. Ein gemeinsames Plätzchen zum Verzehr von gekauftem oder mitgebrachten Speisen/Vespern, wäre durchaus ein Gewinn und eine schöne Idee, Menschen zusammenzubringen aus unterschiedlichen Angeboten.
Ganz wichtig erscheint uns die Begrünung, das "Schöne" für's Auge in Angriff zu nehmen. Es sollte eben jeder mögliche kleine Fleck unkompliziert genutzt werden, um mit Stil, Freude beim Anblick und Weitblick für das Thema "Beschattung" im Klimawandel" Zeichen zu setzen. Frischluftschneisen in der Betrachtung und Überarbeitung von Bebauungsplänen wäre ein Anliegen, um "grüne Lungen" in der Verdichtung zu beachten. Wir alle fühlen uns dann wohl, wenn wir auch einen "schönen" Anblick haben. Da gibt es in Heimsheim noch sehr viel zu verbessern!
Stellplätze von Wohnmobilen auf der Durchreise werden überall angeboten. Es gibt mittlerweile Netzwerke, die solche Plätze verantwortlich betreuen, die auf die Stellte auch hinweisen und könnten ein großes PLUS sein, unser Städtle zu besuchen. Schon jetzt haben wir einiges zu bieten!
Zeitzeugen haben wir in Heimsheim genug. Wir könnten mit Tafeln und Wegweisern weitaus mehr über unser Städtle informieren und neugierig machen. Um dies umzusetzen, würden wir das "Stadtmarketing" gerne verstärken wollen, denn viele Anbieter und Serviceleister, die wir uns wünschen, wollen zuerst LEBEN sehen, dann sehen sie ihr Angebot als "lohnend" an. Das fängt mit Marktwagen an und hört mit Einzelhandel auf.
